Auszeichnung
Die Auszeichnung für das Ungarndeutschtum der Leinwarer wurde 2002 laut eines Beschlusses der Selbstverwaltung gegründet. Diese Auszeichnung geht an Personen, die herausragende Tätigkeit zur Bewahrung der deutschen Identität, Kultur, Sprache, Sitten und Bräuche in unserem Dorf geleistet haben.
Jenő Erdély
Wir übergaben zum ersten Mal den Preis 2003 im Rahmen eines Chortreffens. Wir warteten auf den Tag, an dem wir uns würdig an Herrn Erdély erinnern konnten. Für uns war es ganz klar, dass er unsere erste Auszeichnung bekommt. Er war Direktor der Schule, Gründer des Chores, Kantor und beschäftigte sich mit ethnografischen Studien.
Jahrzehntelang widmete er sich an die Forschung der Kultur der Leinwarer Schwaben und stellt ein hervorragendes Beispiel für uns alle dar. Er hat uns den Weg geebnet, auf dem wir die Werte der Ungarndeutschen pflegen können.
Leider erst einige Jahre nach seinem Tod wurde über seine Tätigkeit erinnert und bei seiner Frau, Tochter bedankt. Herr Antal Rieder, ein ehemaliger Freund von ihm sagte: „Es gibt wenige Orte heute, wo man über die Ahnen würdig gedenkt. Für mich ist es eine große Freude, dass ihr Jenő Erdély ehrt.“
Dr. Szakmár Jánosné
Das Jahresende 2003 im Kindergarten kann man nicht durchschnittlich betrachten, nämlich die Preisverleihungen der Minderheitenselbstverwaltung fand statt. Zu diesem Anlass wurden zwei Preise vergeben. Dr. Szakmár Jánosné, geb.: Rozália Eifert, war schon zu dieser Zeit Rentnerin, aber wir dachten, man muss sie im Kindergarten ehren. Sie erhielt die Auszeichnung nicht nur für ihre engagierte Bemühung im Kindergarten, sondern auch für die Gründung der Minderheitenselbstverwaltung und der Tanzgruppe, somit für ihre über vierzig jährige gemeinnützige Arbeit.
Vielen Dank Kindergärtnerin Rozi, für Ihre hilfsbereite Jahren, die Sie im Kindergarten für unsere Kinder verbracht haben! Wir wünschen Ihnen gute Gesundheit und einen freudenvollen Ruhestand!
Schmidt Antalné
Das Jahresende 2003 im Kindergarten kann man nicht durchschnittlich betrachten, nämlich die Preisverleihungen der Minderheitenselbstverwaltung fand statt. Zu diesem Anlass wurden zwei Preise vergeben.
Schmidt Antalné, geb.: Gizella Schiszler, ist schon Rentnerin.
Der Abschied der großen Kindergartengruppe war ein leuchtendes Beispiel für die jahrzehntelange Erfahrung von Frau Schmidt. Die ungarischen, schwäbischen Lieder, Reime klangen wundervoll an dem schönen Morgen im Mai.
Vielen Dank Kindergärtnerin Gizi, für Ihre hilfsbereite Jahren, die Sie im Kindergarten für unsere Kinder verbracht haben! Wir wünschen Ihnen gute Gesundheit und einen freudenvollen Ruhestand!
Eifert Mihályné
Wie der Kindergarten Jahresabschluss, war 2003 der in der Schule auch ungewöhnlich.
Unsere Auszeichnung konnten wir an Eifert Mihályné, geboren Hermina Bartl zwischen den alten Mauern überreichen. Fast jedes Haus hat eine junge Erwachsene, die sie zu lesen, schreiben und rechnen lehrte. Für die Erhaltung der deutschen Sprache leistete sie eine hervorragende Arbeit.
Vielen Dank Frau Eifert, für Ihre erzieherische Tätigkeit, die Sie für unsere Dorfgemeinschaft geleistet haben!
Engler Györgyné
Auf der Vorderseite der Ausgabe „Sing mit III.“, die im Jahre 2003 veröffentlicht wurde, stand das Bild von Eng
ler Györgyné, geb. Anna Heintz.
Wir lobten sie für die langjährige selbstlose Arbeit, die sie für unser Dorf geleistet hat. Sie verbrachte eine lange Zeit als eine der leitenden Personen im Chor, sie war auch Kantor und betätigte sich mit ethnografischen Studien zusammen mit Herrn Erdély.
Alle hörten die berührende Grußworte ihrer Enkelin, Zsuzsanna Nagy Engler an. Sie lobte ihre Großmutter für die Aktivitäten für die Deutschen im Dorf. János Szehr ehrte Tante Nani mit einem Musikstück auf Zither. Der Priester wünschte auch gute Gesundheit und ein langes, aktives Leben. Auch durch diese Zeilen wünschen wir Ihr alles Gute!
Gerli Józsefné
Zu ihrem 70. Geburtstag wurde Gerli Józsefné, geb. Erzsébet Schiszler mit der Auszeichnung geehrt. Von ihrer zwei Enkelinnen begleitet tritt sie auf die Bühne, die vollständig von Tänzern gefüllt wurde. Alle hörten die Grußworte berührt an: „Liebe Oma, liebe Tante Lízi, du hast uns schon so viel geholfen, so oft für uns gearbeitet, deine Kraft nicht erspart, was wir uns bei dir bedanken möchten. Deine Handspuren tragen nicht nur die Kleider der Tänzer, sondern auch die Tischdecken, Gardinen und andere handgefertigte Textilien der Kirche und des Dorfmuseums. Wir wünschen dir viele, viele fleißige und gute Jahre!“ Ihr wurde ein Korb mit einer Fülle von 70 Rosen überreicht, deren Farben die vier Altersgruppen der Tanzgruppe symbolisiert.

